Programm 2024

Montag, 12. August

Unter dem nordischen Himmel

Kostenlose Eröffnung & Jubiläumskonzert.

Das Eröffnungskonzert des Spätsommerfestivals feiert den Beginn unseres 10-jährigen Jubiläums und konzentriert sich auf Musik aus dem hohen Norden mit etwas so Besonderem wie der samischen Joike-Kultur des norwegischen Naturvolkes: Hier nimmt der norwegische Sami und Multikünstler Ailloš das Publikum mit auf eine spannende Reise in die faszinierende musikalische Form der Kommunikation.

Der große norwegische Komponist Lasse Thoresen hat sogar ein Werk für Ailloš arrangiert, ebenso wie der norwegische Elitechor Nordic Voices, der bei diesem Konzert ebenfalls mit stimmungsvollen Chorwerken aus der Renaissance glänzen wird. Thoresen’s eigenes Sonnengebet, das vom Nordischen Rat ausgezeichnet wurde, wird ebenfalls aufgeführt werden.

Das Publikum kann sich auch auf Thoresens neue Version der Romanze für Violine und Klavier und die Uraufführung der Romanze für Violine und Klavier der dänisch-amerikanischen Komponistin Lil Lacy nach Texten von William Shakespeare freuen. Beide Werke wurden speziell für das Festival komponiert.

(Für alle Interessierten bietet Ailloš einen kleinen Einführungskurs in Joik von 18.00 bis 19.30 Uhr im ‚Menighedshuset‘, in der Nähe des Abendkonzerts. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich, aber ein Minimum von sechs Anmeldungen über das Kontaktformular auf dieser Seite. 150 kr. pro Person).

Ailloš, norwegischer Sami und Multi-Künstler
Helge Slaatto, Violine
Anne Mette Stæhr, Klavier
Nordic Voices, norwegischer Elitechor: Tone Braaten, Sopran – Ingrid Hanken,
Sopran – Ebba Rydh, Alt – Per Kristian Amundrød, Tenor – Frank Havrøy,
Bariton – Rolf Magne Asser, Bass

Lasse Thoresen: Sun Prayer für Kammerchor und Du çabbodaga für Joik (samisches Lied) und Kammerchor. Dazu Chorwerke aus der Renaissance.
Lil Lacy: Romanze für Violine und Klavier, URAUFFÜHRUNG
Lasse Thoresen: Neue Version der Romanze für Violine und Klavier

Kostenloses Konzert - keine Tickets erforderlich

Dienstag, 13. August

Von Norden nach Süden

Kostenloses Konzert

Ailloš joiks (singt samische Lieder) aus dem hohen Norden, während der neue junge Star-Sopran Louise McClelland Jacobsen mit dänischen Liedern von u.a. überrascht. Rued Langgaard und Peter Heise.

Jacob Gades Tango Jalousie und Niels W. Gades Capriccio werden von dem Geigentalent Li-Or Ginnerup gespielt, begleitet von Laurits Dragsted. Laurits spielt auch zusammen mit Louise McClelland Jacobsen.

Aus dem Norden steht außerdem der letzte Satz aus den Capricci des Norwegers Bjarne Brustad auf dem Programm, gespielt von den Festivalleitern Anette und Helge Slaatto.

Ailloš, norwegischer Sami und Multi-Künstler
Louise McClelland Jacobsen, Sopranistin
Li-Or Ginnerup, Violine
Laurits Dragsted, Klavier
Anette Slaatto, Bratsche
Helge Slaatto, Violine
Allioš, Joiker

Ailloš Joiker zur Begrüßung
Jacob Gade: Tango Jalousie und Niels W. Gade: Capriccio für Violine und Klavier
Dänische Lieder von u.a. Rued Langgaard und Peter Heise
Bjarne Brustad: Capricci für Violine und Viola, letzter Satz

Kostenloses Konzert - keine Tickets erforderlich

Dienstag, 13. August

Die Frau, die den Vatikan erschütterte

Eine einzigartige musikalische Reise, die mit Lasse Thoresens ‚Himmelske Fader‘ für Kammerchor und ‚Vare jo‘ für Joik und Kammerchor beginnt. Die meditativen Chorwerke aus der Renaissance führen uns zu dem Werk der norwegischen Komponistin Cecilie Ore aus der „Vatikan-Trilogie“, die die faszinierende Geschichte der Päpstin erzählt, die ihre Zeitgenossen schockierte – eine der bemerkenswertesten Geschichten der Geschichte.

Anette Slaatto, bekannt für ihre gefeierte Aufnahme aller Bachs Suiten für Cello, die vor einigen Jahren für Bratsche arrangiert wurden, kehrt zurück, um uns mit Bach solo zu verzaubern.

Das breite Spektrum des Programms reicht von Chorwerken aus der Zeit, als das Christentum Norwegen erreichte, über die nachfolgende Renaissance bis hin zu Bachs tiefgründigen Werken für ein einzelnes Cello in einer Bearbeitung für Bratsche. Es endet mit den fast erschütternden Tönen von Cecilie Ore, die uns in die Gegenwart zurückholen.

Anette Slaatto, Bratsche

Nordic Voices, norwegischer Elitechor: Tone Braaten, Sopran – Ingrid Hanken, Sopran – Ebba Rydh, Alt – Per Kristian Amundrød, Tenor – Frank Havrøy, Bariton – Rolf Magne Asser, Bass

Echoes of Time, eine musikalische Reise durch die Geschichte: einschließlich St. Olavs Musik (1100), Monteverdi, (1567-1643), Henry Purcell (1659 -1695)
Lasse Thoresen: Himmelske Fader und Vare jo
Cecilie Ore: Aus der Trilogie des Vatikans für Chor

J.S.Bach (1685-1750):Suite Nr. 5 in c-Moll für Violoncello solo arr. für Bratsche

Mittwoch, 14. August

Die Zeitalter treffen aufeinander: alt und neu

Das dynamische schwedische Trio Kv.Arken aus Malmö hat sich dank seines fesselnden nordischen Klezmers, der sich wahrhaftig in die Herzen unseres Publikums gespielt hat, schnell zu drei der beliebtesten Musiker des Festivals entwickelt. In diesem Jahr gehen sie in ihrem musikalischen Abenteuer noch einen Schritt weiter und gehen eine aufregende neue Zusammenarbeit mit Mats Edén ein, einem der bekanntesten schwedischen Volksmusiker und Komponisten. Diese Partnerschaft gipfelt in der Uraufführung von Edéns Werk, das er speziell für die einzigartige Komposition des Trios geschrieben hat und das sowohl von schwedischer als auch von ukrainischer Volksmusik inspiriert ist.

Nicht zuletzt kann sich das Publikum auf die Uraufführung des ersten Teils des Duos für Violine und Kontrabass von Lasse Thoresen freuen, das von Helge Slaatto und Frank Reinecke gespielt wird.

Helge Slaatto, Violine
Frank Reinecke, Kontrabass

Kv. Arken: Annika Jessen, Klarinette – Elena Nygren, Bratsche – Anna Thorstensson, Cello

Mats Edén: Neues Werk für Kv. Arken mit Inspiration durch schwedische und ukrainische Volksweisen, URAUFFÜHRUNG (Auftrag für das Jubiläumsjahr)

Lasse Thoresen: Duo für Violine und Kontrabass, TOSOMT 1 (serenissimo) URAUFFÜHRUNG (Auftrag für das Jubiläumsjahr)

Donnerstag, 15. August

Von Bach bis zum Nordischen Klezmer

Die beliebte Michala Petri spielt eine von Bachs Cellosuiten und ein Konzert des Barockmeisters Sammartini für Blockflöte und Streicher sowie ein Solostück des hundertjährigen Axel Borup-Jørgensen (Fuglekoncert).

Der junge Diabolo-Jongleur Moritz Salger spielt seine Bewegungsfantasie über Händel-Halvorsens Passacaglia zusammen mit Helge Slaatto an der Violine und Anette Slaatto an der Bratsche.

Kv.Arken werden das Konzert mit ihrer eigenen Version von Nordic Klezmer abschließen.

Michala Petri, Blockflöte

Die LSF Vivaldi Players: Helge Slaatto und Li-Or Ginnerup, Violinen – Anette Slaatto, Viola – Frank Reinecke, Kontrabass – Anne Mette Stæhr, Cembalo

Kv. Arken: Annika Jessen, Klarinette – Elena Nygren, Bratsche – Anna Thorstensson, Cello

Moritz Salger, Diabolo-Jongleur

Sammartini: Konzerte in F-Dur für Blockflöte und Streicher
J.S. Bach: Suite in d-Moll nach der Cello-Suite Nr.2. arr. für Blockflöte solo
Axel Borup-Jørgensen: „Fuglekoncert“ für Blockflöte solo

Händel-Halvorsen: Passacaglia für Violine, Viola und Vertax diabolo

Kv. Arken: Nordischer Klezmer

Freitag, 16. August

Musikalisches Jubiläumsfeuerwerk

Abschluss- und Jubiläumskonzert.

Das Konzert beginnt mit der charismatischen Michala Petri, die eines der Flötenkonzerte von Vivaldi sowie Solowerke von Bach, den jubelnden Borup-Jørgensen und ihr eigenes kurzes Solostück „Dansk Sommervejr“ spielt.

Louise McClelland Jacobsen singt Arien von Mozart und Puccini, gefolgt von Jonathan Slaatto und Frank Reinecke in Rossinis fantastischem Duo für die beiden tiefsten Streichinstrumente.

Das Konzert endet mit Gabriel Faures großem Ensemblewerk, dem Klavierquartett in c-Moll, gespielt von den Starmusikern des Ensemble MidtVest – Nicolas Dautricourt, Sanna Ripatti, Jonathan Slaatto und Martin Qvist Hansen.

Nicolas Dautricourt, Violine
Sanna Ripatti, Bratsche
Jonathan Slaatto, Cello
Martin Qvist Hansen, Klavier

Frank Reinecke, Kontrabass

Louise McClelland Jacobsen, Sopranistin
Laurits Dragsted, Klavier
Anne Mette Stæhr, Klavier
Michala Petri, Blockflöte
LSF Kammerspieler

Vivaldi Konzert in C-Dur, RV443, für Blockflöte und Streicher
J.S.Bach: Suite G-Dur nach Cello Suite Nr.1 arr. für Blockflöte solo
Axel Borup-Jørgensen: Pergolato für Blockflöte solo.
Michala Petri: „Dansk Sommervejr“ für Blockflöte solo.

W.A. Mozart: Die Gräfin Arie aus Die Hochzeit des Figaro
O mio babbino caro,
Die Arie der Lauretta aus G. Puccinis Oper Gianni Schicci

Rossini: Duo für Cello und Kontrabass

Fauré: Klavierquartett in c-Moll

Das Programm kann sich noch ändern
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Überzählige Karten können am Eingang erworben werden.

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